Tanah Lot - Batukaru -Jatiluwih - Bedugul

Ausflug Nr. 4 – Ein Tag derTempel und Reisfelder

 

Programm

  • 09:00: Abfahrt von der Balam Bali Villa
  • 09:45: Ankunft in Tanah Lot 
  • 10:45: Besichtigung des Tempels Batukaru 
  • 12:15: Abfahrt zu den Reisfeldern von Jatiluwih 
  • 13:00: Essen über den Reisterrassen 
  • 14:30; Abfahrt zum See Bratan
  • 15:30: Besichtigung des Seetempels von Bratan
  • 16:30: Markt von Bedugul
  • 17:30: Ankunft in der Villa

 

Was Sie wissen sollten

  • Die Preise beinhalten ausschließlich den Transfer im Auto, Hin- und Rückfahrt.

  • Sie beinhalten weder die Dienste eines Guide noch die Essen oder Eintrittsgelder zu den Sehenswürdigkeiten

  • Wir stellen Ihnen für jeden Ausflug einen Sarong zur Verfügung

 

Karte der Rundfahrt



 

Tanah Lot

Die Franzosen sagen von Tanah Lot, dass es der Mont Saint Michel Balis ist. Das stimmt aus folgenden Gründen: ein Tempel im Meer, errichtet auf einem Felsen, unglaublich viele Händler, wahnsinnige Staus um dorthin und vor allem nach dem Sonnenuntergang zurück zu gelangen. Aber wie es auch für den Mont Saint Michel gilt, fährt man trotzdem hin, weil es schön ist.

Erlauben Sie uns trotzdem zu glauben, dass der Tempel morgens viel schöner ist, wenn er von vorne beleuchtet wird, ohne das Gedränge der Touristen. Bei Sonnenuntergang erscheint der Tempel im Gegenlicht und wird zu einer Silhouette zusammengefasst. Tanah Lot ist ein berühmter Felsen auf Bali, auf dem der Tempel ruht. Der Tempel soll im 16. Jahrhundert von einem Priester namens Nirartha erbaut worden sein, der sich an dieser Stelle während einer Reise ausgeruht hat. Einige Fischer, die ihn sahen, sollen ihm Geschenke gebracht haben. In der Folge bat er die Fischer an dieser Stelle einen Tempel zu errichten, um die Götter des Meeres zu ehren. Die Legende besagt, dass eine Wasserschlange, die aus dem Schal Nirarthas geboren wurde, den Tempel vor Dieben und bösen Geistern beschützt. Tanah Lot ist einer der sieben Meerestempel, die an der südwestlichen Küste Balis erbaut wurden. Manche erzählen, dass sie eine Kette bilden, damit es möglich ist, von der einen oder anderen Seite eines jeden Tempels den vorausgehenden und nachfolgenden zu sehen.

 

1980 wurden große Restaurierungsmaßnahmen unternommen, um den Felsen zu festigen, der bröckelte und die Tempelstruktur bedrohte. Die japanische Regierung finanzierte die Restaurierungsmaßnahmen mit einem Kredit in der Höhe von 800 Milliarden Rupien. Das sichtbare Drittel des Felsens ist heute künstlich. Der Felsen war ursprünglich über einen natürlichen Bogen mit der Insel verbunden, der heute verschwunden ist und nicht rekonstruiert wurde.

Die Besichtigung des Tempels ist nicht möglich, außer man hat unglaubliches Glück,  eine Zeremonie anzutreffen. Man begnügt sich mit einem Spaziergang am Strand. Lassen Sie sich nicht auf die Händler ein, die Ihnen Zugang zu einer angeblich heiligen Quelle oder heiligen Python verkaufen wollen!

Beim wieder hinaufsteigen, auf der Höhe des Pfades angekommen, der am Felsen entlang führt, biegen Sie links ab. Sie kommen an der Surferbucht vorbei und erreichen das Ende des Parks, wo sich ein weiterer Tempel befindet, der mit der Insel über einen Bogen verbunden ist. Tanah Lot gehört zu einer Reihe von Tempeln, die „Tempel des Ozeans“ genannt werden und eine Art Schutzmauer um Bali bilden.

Hier die Liste, wenn Sie an Ihnen vorbeikommen…

  • Pura Gede Perancak südlich von Negara
  • Pura Rambut Siwi östlich von Negara
  • Pura Tanah Lot westlich von Canggu
  • Pura Luhur Uluwatu ganz im Südwesten von Bali
  • Pura Mas Suka im Süden der Halbinsel Bukit.
  • Pura Sakenan auf Pulau Serengan, einer Insel zwischen Benoa und Sanur
  • Pura Pulaki auf Pulaki, im Nordosten von Gilimanuk

 

 

Der Tempel von Batukaru


Temple BatukaruDer Ausflug führt zum Tempel Batukaru, einem der Haupttempel der Insel am Fuße des gleichnamigen Vulkans. Es gibt insgesamt sechs sogenannte Haupt- oder Achsentempel, die an den Hauptpunkten Balis liegen, die nicht mit unseren vergleichbar sind: sie sind an die Form der Insel angepasst. Diese Tempel sind die Sad Kahyangan oder die „sechs Tempel der Welt“, die heiligsten Bauten Balis. Für die Balinesen sind es die Dreh- und Angelpunkte der Insel, auf denen das kulturelle und religiöse System der Insel beruht. Diese Tempel sind:


  • Pura Besakih in Karangasem, der « Muttertempel » Balis,
  • Pura Lempuyang Luhur in Karangasem, ganz im Osten der Insel gelegen
  • Pura Goa Lawah (der Fledermaustempel) in Klungkung,
  • Pura Uluwatu in Badung, im Süden der Insel gelegen,
  • Pura Batukaru in Tabanan, liegt von allen am weitesten im Westen,
  • Pura Pusering Jagat (Pura Puser Tasik) in Gianyar.

 

Nach einer Einäscherung sucht die Familie des Verstorbenen alle 6 Tempel auf und erbringt an jedem Opfergaben auf einem Silbertablett. Diese sehr kostbaren Opfergaben enthalten eine Art Symbol des Verstorbenen, eine wie ein Mensch aussehende Skulptur aus Blumen und Sandelholz. Nach der Tour durch die Tempel wird die Figur in das Haus der Familie zurückgebracht und je nach Tradition, die von einem zum anderen Ort unterschiedlich ist, am Fuße des Tempels der Vorfahren begraben.

Wenn Sie in Batukaru eine Zeremonie sehen, handelt es sich wahrscheinlich um eine solche Zeremonie durch die Haupttempel der Insel. Lastwagen setzen die Familienmitglieder ab, es spielt Gamelan-Musik und die Prozession setzt sich in Richtung des Tempels in Bewegung.

Der Tempel liegt im Tropenwald versteckt. Er ist sehr alt und wurde während Konflikten zwischen Königreichen zerstört. Bis zu seiner Restaurierung 1959 war er verlassen, 1977 wurde er erweitert und hat seine heutige Form erhalten. Der Tempel ist von Moosen befallen (Achtung, der Boden ist rutschig). Er wirkt sehr mysteriös. Man kann nicht bis zum Herzen der heiligen Stätte gelangen, aber hinter der spektakulären Aneinanderreihung der Merus (Pagoden) mit einigen Metern Abstand daran vorbeigehen. Diese Merus sind eine Hommage an die Vorfahren der Könige von Badung und Tabanan sowie an die sehr spezielle Dreifaltigkeit im Tempel, die Tri Candra: die Götter der Luft, des Wassers und der Pflanzen. 

Bevor wir dort ankommen, passieren wir den ersten Hof, in dem sich schöne Langhäuser für die Pilgerfahrten befinden. Bevor wir zum Schrein gelangen, überqueren wir eine Allee. Links führt sie zum heiligen Fluss, der von einem der letzten Reste wilder balinesischer Natur umgeben ist. Rechts führt die Allee in großen Stufen zu einem Nebentempel hinab, der über einem Becken für rituelle Waschungen liegt. Schließlich erreichen wir die Ecke eines großen heiligen Beckens, das kürzlich restauriert wurde. Gehen Sie links herum. Sie nähern sich dem Tor, von dem aus die Priester starten, wenn sie ihr Opfergaben für die Insel in der Mitte des Sees ablegen. In der gegenüberliegenden Ecke, aus der wir gekommen sind, steigt eine andere Allee auf und führt zum Parkplatz. Am Ende werden wir eines der mysteriösesten balinesischen Heiligtümer besichtigt haben. Aufgrund der Verehrung der Dreifaltigkeit von Luft – Erde – Pflanzen können wir uns vorstellen (und hoffen) das von diesem Ort eine ökologisches Bewusstsein ausgeht, das im Denken vieler Balinesen nicht vorhanden ist.

 

 

Die Reisterrassen von Jatiluwih

Von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärte Landschaft

Rizières Jatiluwih, classées patrimoine mondial de l'UnescoEine schöne Fahrt (35 min mit dem Auto) lässt Sie die landwirtschaftlich genutzte Region des Batukaru durchqueren, in der sich die schönsten Reisterrassen der Insel befinden. Sie sind nicht nur aufgrund ihrer Schönheit, sondern auch aufgrund der religiösen Riten und kulturellen Praktiken der Leute, die sie bewirtschaften, in die Unsesco-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen. Das Auto setzt sie am höchsten Punkt der Reisterrassen ab, wo Ihnen ein bescheidenes Restaurant annehmbaren frittierten Reis oder frittierte Nudeln servieren wird. Der Ausblick ist außergewöhnlich. Mit ein bisschen Glück kann man während der Trockenzeit bis zum Agung sehen. 

 

Sie können sich damit amüsieren, die Pfade der Reisfelder zu durchqueren (bitte machen Sie sie nicht kaputt), das landwirtschaftliche Leben zu beobachten und wieder flussabwärts zum Restaurant zu laufen, wo der Chauffeur auf Sie wartet. Der Weg führt weiter zum See Bratan und seinem berühmten Wassertempel. Der traditionelle Reis von Jatiluwih braucht siebeneinhalb Monate, um zu reifen, zwei Monate länger als gewöhnlicher Reis. Er wird für feines Gebäck und Opfergaben verwendet. Es gibt weißen Reis, roten Reis und schwarzen Reis. 

 

Temple Ulun Danu auf dem See Bratan

Temple Ulun Danu sur le lac Beratan

Dieser Tempel teilt mit dem Tempel von Tanah Lot den Rum, die am meisten fotografierte Sehenswürdigkeit Balis zu sein. Tatsächlich halten wenige Besucher vor dem Tempel selbst, entlang des Sees, sondern strömen vor die Pagoden, die vereinzelt auf kleinen Inseln stehen, wenige Meter vom Ufer entfernt. Die Merus erheben sich von Inseln, die die Schildkröte symbolisieren, die die über den Ozean trägt. Vier Kröten zieren die Ecken der ersten Insel. 

Dieser Tempel ist Devi Danu gewidmet, der Göttin des Wassers des Sees. Es handelt sich um einen der wichtigsten Wassertempel der Insel, der mit dem Tempel von Batur an der Spitze des Bewässerungssystems steht und den Ursprung des verschwenderischen Reichtums der Insel dank der Gnade der Götter bildet.

Aus einem bestimmten Winkel kann der Blick gleichzeitig auf den hinduistischen Tempel von Bratan, einen buddhistischen Stupa und die Kuppel einer Moschee fallen: Dies beschreibt eine Besonderheit Balis, nämlich die friedliche Koexistenz verschiedener Religionen.

 

 

Markt für Obst, Gemüse und Gewürze (je Nach Wetter zur Verfügung)

Das Gebirge um Bedugul ist gefüllt mit Plantagen von Früchten und Gemüsen, die die Hitze des Tieflands nicht vertragen. Hier, auf über 1000 m Höhe begünstigt das Klima den Anbau von Erdbeeren, Kaffee, Salat, Tomaten und unzähligen anderen Gemüsen. Die Königin unter den Früchten dieses Gebirges ist die Mangostanfrucht, eine Art harter Apfel in dunkelrot bis schwarz. Wenn man sie spaltet, findet man im Inneren eine der schmackhaftesten Früchte dieses Planeten. Das weiße Fruchtfleisch (Achtung eines der Segmente enthält einen Kern) ist allen Liebhabern exotischer Früchte, die nach Bali kommen, bekannt. Im Westen ist diese Frucht aber unbekannt. Auf der gleichen Höhenlage wachsen auch Passionsfrüchte. Das Interessante am Markt von Bedugul ist, dass die Früchte hier reichhaltig sind und sich mit diversen Souvenirs und falschen Rolex mischen. Dies alles liegt in den Händen von amüsanten Muslimen, die schrecklich stark in ihrem Business sind. Feilschen Sie, verhandeln Sie... das gehört zum Spiel!


Nicht weit von dort befindet sich der botanische Garten von Bali, Konservatorium seltener Pflanzenarten, darunter balinesische Orchideen. Der Pfad der Riesenfarne ist spektakulär.

 

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